"Halb so wild": Prass nimmt Gelb-Rot mit Humor / Foto: Stein - picture-alliance/BEAUTIFUL SPORTS/SID
Seinen unnötigen Platzverweis wird Alexander Prass so schnell nicht vergessen, beim Gang in die Umkleide wird der Österreicher der TSG Hoffenheim umgehend mit dem Trikot konfrontiert. "Jetzt hängt es in der Kabine am Kleiderhaken an der Decke oben", erzählte Prass in einem Video, das der Fußball-Bundesligist in den Sozialen Medien veröffentlichte.
Beim Erfolg über Bayer Leverkusen (3:0) hatte der Mittelfeldspieler kurz vor Schluss zum 2:0 getroffen. Anschließend entledigte sich der 25-Jährige des Trikots und sah dafür Gelb-Rot, weil er bereits zuvor verwarnt worden war.
"Man sieht auch, dass ich einen Richtungswechsel mache, weil es mir eingefallen ist, doch da war es halt leider zu spät", sagte Prass. Hastig versuchte er, sich das Trikot wieder überzuziehen. "Doch das ging irgendwie nicht so gut, weil es komplett durcheinander war."
Prass ärgerte sich zutiefst. Das Trikot sei "auf dem Weg in die Kabine etwas in Mitleidenschaft gezogen". Er habe "irgendwie daran gerissen. Da ist ein schöner Riss entstanden".
Mittlerweile nimmt er seine Dummheit mit Humor. "Weil es gut ausgegangen ist, sage ich mal: halb so wild", sagte Prass, ohne zu verheimlichen, dass es "mich schon ärgert, dass ich am Samstag nicht spielen kann". Dann gastiert die TSG bei Werder Bremen.
A.Gerard--LCdB