EZB-Vizepräsident warnt vor Lohn-Preis-Spirale
Der Vizepräsident der Europäischen Zentralbank, Luis De Guindos, hat die Bürgerinnen und Bürger aufgefordert, keine hohen Lohnsteigerungen zu fordern. Vielmehr sollten die Euro-Staaten Bedürftigen einen Inflationsausgleich zahlen, sagte er der "Süddeutschen Zeitung" vom Donnerstag. "Wenn wir in eine Lohn-Preis-Spirale kommen, muss die EZB die Zinsen noch weiter erhöhen als anderenfalls notwendig", sagte er. Bei einer solchen Dynamik gewinne keiner, und alle stünden am Ende schlechter da.